Mama erzähl mal

Erinnerungen an meine Kindheit in Essen-Werden

Kaleidoskop

Beim Versuch, die einzelnen Läden meiner Kindheit, die es  auf der Heckstraße  gab, in Erinnerung zu rufen ging ich gedanklich ein Haus nach dem anderen durch. In jedem Haus gab es damals ein Geschäft, außer in unserem.

Aber halt…..

Stimmt ja gar nicht

Immerhin gab es ja auch noch das “Modehaus Klein”

247__320x240_800px-essen_werden_-_klemensborn_66_02_ies_0 Das Haus in dem wir lebten war zwar ein reines Wohnhaus und  wir wohnten im Parterre. Doch von unserer Wohnung gingen vier Fenster, zwei Küchen und zwei Wohnzimmerfenster, auf die Heckstraße. Eins davon war früher ein Schaufenster für Damen-Bekleidung.  Mag sein, es gab auch etwas für den Herrn, aber ganz so genau erinnere ich mich daran nicht mehr.

Was ich aber noch genau weiß ist, dass in einem der Wohnzimmerfenster ein großer Holzeinsatz  sowas wie ein Schaufenster bildete, in dem die Sachen ausgestellt waren.

Wie lange meine Eltern dieses Geschäft hatten, kann ich gar nicht mehr genau sagen.Irgendwann hat es sich vermutlich nicht mehr gelohnt.

Ich erinnere mich jedenfalls noch sehr gut an diesen  Fenstereinsatz, der in meinen Augen recht groß war und den wir danach einige Jahre in dem Raum, der zwischen Wohn und Schlafzimmer als Abstellraum fungierte, stehen hatten.

Ich glaube er wurde erst entsorgt, als wir 1962 von der Heckstraße in die Ludgerusstraße zogen.

Diese ist zum Beispiel eine der Erinnerungen, die durch diesen Blog erst wieder lebendig wurde.